Kellerasseln sind zwar nützlich im Garten, können aber unter bestimmten Umständen auch Schäden verursachen. Sie ernähren sich hauptsächlich von verrottendem organischem Material. Wenn jedoch ihre natürlichen Nahrungsquellen knapp werden, können sie sich lebenden Pflanzen und Keimlingen zuwenden. Besonders junge, weiche Pflanzen sind gefährdet, da Kellerasseln Blätter, Stängel und Wurzeln anfressen. Dies kann zum Welken oder sogar zum Absterben der Pflanze führen.
Zusätzlich können Kellerasseln Schäden an gelagerten Lebensmitteln und Materialien in feuchten, dunklen Umgebungen wie Kellern und Schuppen verursachen. Sie nisten sich in Kartons, Holz und anderen organischen Materialien ein, wo sie Löcher und andere Schäden hinterlassen. Eine natürliche Methode zur Bekämpfung ist der Einsatz von Nematoden, die effektiv gegen Schadinsekten wirken.
Allerdings stellen Kellerasseln selten eine ernsthafte Plage in Gärten dar. Ihre Anwesenheit deutet oft auf ein Übermaß an Feuchtigkeit und verrottendem Material hin. Das Reduzieren feuchter Bereiche und das Entfernen abgestorbener Pflanzenreste kann helfen, die Population in Schach zu halten.
Obwohl Kellerasseln manchmal als lästig empfunden werden, überwiegen oft ihre Vorteile: Sie helfen beim Abbau organischer Stoffe und verbessern die Bodenstruktur, was letztlich das Wachstum gesunder Pflanzen fördert.



