Der Frühling ist ein sehr wichtiger Moment für die Natur, in dem Tiere, die den Winter überlebt haben, wieder zum Leben erwachen. Sie suchen nach Nahrung und Zuflucht. Als Gartenliebhaber kannst du dazu beitragen, diese Tiere zu schützen, indem du deinen Garten für sie vorbereitest. Hier findest du einige Tipps, wie du deinen Garten tierschonend gestalten kannst.
Tipps für Tiere im Frühling:
- Futter: Vögel und andere Tiere suchen im Frühling nach Nahrung, also sorge für eine ausreichende Nahrungsquelle. Du kannst Futterhäuser, Futterbretter und Futterknödel aufstellen, um Vögel anzulocken. Verwende spezielles Vogelfutter für den Winter, um ihnen zu helfen, zu überleben. Auch Bienen und Schmetterlinge kannst du anlocken, indem du Blumen pflanzt, die sie anziehen.
- Chemikalien minimieren: Chemikalien wie Pestizide und Herbizide können schädlich für Tiere und ihre Lebensräume sein. Versuche, diese so weit wie möglich zu minimieren und stattdessen natürliche Methoden zur Bekämpfung von Schädlingen und Unkraut zu verwenden. Um das Ökosystem im Gleichgewicht zu halten, kannst du beispielsweise Nematoden (Fadenwürmer) einsetzen.
- Trinkwasser: Eine Wasserquelle im Garten ist entscheidend für das Wohlbefinden von Vögeln, Insekten und anderen Tieren. Sorge für ein Vogelbad oder ein Springbrunnen, in dem sie trinken und sich waschen können. Wechsle das Wasser regelmäßig und achte darauf, dass es im Winter nicht einfriert.
- Zufluchtsorte: Tiere benötigen Schutz vor Raubtieren, dem Wetter und anderen Gefahren. Du kannst zum Beispiel Insektenhotels, Nistkästen, Höhlen in Bäumen und Verstecke in Sträuchern schaffen, um Schutz zu bieten.
- Natürliche Lebensräume: Versuche, so viele natürliche Lebensräume wie möglich zu schaffen, indem du Bäume, Sträucher und Blumen pflanzt, die Vögel, Insekten und andere Tiere anziehen. Dadurch kannst du eine gesunde und abwechslungsreiche Umgebung schaffen, die zum Wohl der Tiere beiträgt.
- Diversität: Achte darauf, verschiedene Pflanzenarten und Bäume in deinem Garten zu haben, da dies zur Diversität der Tiere und ihrer Lebensräume beiträgt. Dies sorgt für eine gesunde und abwechslungsreiche Umgebung, in der sie sich ernähren und verstecken können. Diese Diversität ist wichtig, um das Ökosystem im Gleichgewicht zu halten. Insektenplagen wie Nacktschnecken können in deinem Garten ein Problem darstellen, wenn keine natürlichen Feinde vorhanden sind.
- Vermeide zu viel Störung: Lass die Natur ihren Lauf nehmen und vermeide es, die Lebensräume der Tiere im Garten zu stören. Versuche, nicht zu oft zu gärtnern oder den Rasen zu mähen, da dies die natürliche Umgebung der Tiere stören kann. Lasse auch alte Bäume und tote Äste stehen, da diese wichtig für die Schaffung von Nistplätzen für Vögel und andere Tiere sind.
- Achte auf bedrohte Arten: Überlege, ob es in deiner Umgebung bedrohte Arten gibt, und versuche, diese in deinem Garten zu schützen. Dies kann zum Beispiel durch die Schaffung spezieller Lebensräume oder die Minimierung der Präsenz von Raubtieren erfolgen.
- Lernen und Genießen: Versuche, so viel wie möglich über die Tiere in deinem Garten und ihre Lebensräume zu lernen. Beobachte und genieße ihr Verhalten und erwäge, Bücher oder Workshops zu besuchen, um mehr über die Natur in deiner Umgebung zu erfahren.
- Geschützte Unterschlüpfe: Wildtiere benötigen manchmal Schutz vor Witterungseinflüssen und Raubtieren. Sorge daher für geschützte Unterschlüpfe in deinem Garten, wie Holzstapel, kleine Schutzhütten oder Decken über den Vogelbädern. Dadurch können sich die Tiere sicher und geschützt fühlen, was ihre Überlebenschancen erhöht.
Indem du diese Tipps befolgst, kannst du deinen Garten im Frühling zu einem einladenden und sicheren Ort für eine Vielzahl von Wildtieren machen. So kannst du nicht nur zu ihrem Wohlbefinden beitragen, sondern auch die Natur in deinem eigenen Garten genießen.
Fange noch heute an und bereite deinen Garten für den Frühling vor!



