Der Frühling ist wieder da! Dies ist die Zeit für Gärtner, die ihren Garten oder Rasen auf den Sommer vorbereiten. Bevor Sie sofort mit dem Düngen Ihres Rasens beginnen, ist es ratsam, ihn zunächst zu inspizieren. Sehen Sie gelbe oder kahle Stellen im Gras? Und kommen vermehrt Vögel vorbei, um in den kahlen Stellen Wurzeln zu wühlen? Dann hat Ihr Rasen höchstwahrscheinlich mit Engerlingen oder Wiesenschnaken zu kämpfen. Um zu verhindern, dass der Rasen durch diese Schädlinge ernsthaft geschädigt wird, sollten Sie sofort handeln. In diesem Artikel erfahren Sie, warum es am besten ist, jetzt Nematoden gegen Engerlinge und Wiesenschnaken einzusetzen.
Was sind Engerlinge und Wiesenschnaken?
Lernen Sie die kleinen Zerstörer Ihres Rasens kennen, nämlich: Engerlinge und Wiesenschnaken. Diese Larven stammen von Käfern und Zweiflüglern ab. Seit Jahren sind diese Larven bei Gärtnern gefürchtet, weil sie eine zerstörerische Wirkung auf die Graswurzeln haben. Engerlinge und Wiesenschnaken sehen sich sehr ähnlich, weshalb sie bei einer Garteninspektion oft miteinander verwechselt werden. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede zwischen den beiden Schädlingen. Im Folgenden listen wir sie gerne für Sie auf:
- Wiesenschnaken: Larven von Zweiflüglern
Dies sind wurmartige Schädlinge, die sich von den Wurzeln von Gras und anderen Pflanzen ernähren. Die Larven haben normalerweise einen dunkelgrauen oder dunkelbraunen Körper und können bis zu 6 Zentimeter lang werden. Im Gegensatz zu Engerlingen haben Wiesenschnaken bzw. die Larven von Wiesenschnaken keine Beine. Wiesenschnaken werden normalerweise mit giftigen Pestiziden bekämpft, aber heute gibt es auch ein wirksames biologisches Bekämpfungsmittel, nämlich Nematoden. - Engerlinge: Larven von Käfern
Diese Larven haben einen C-förmigen Körper mit einer weißen, grauen oder gelblich-weißen Farbe. Die Anneliden haben sechs Beine und werden etwa 2,5 Zentimeter groß. Die Hautstruktur der Engerlinge wird oft mit der einer Raupe verglichen. Für eine erfolgreiche Bekämpfung von Engerlingen sind Nematoden die Lösung.
Tipp: Möchten Sie mehr über den Unterschied zwischen den beiden Schädlingen erfahren? Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel ‚Was ist der Unterschied zwischen Wiesenschnaken und Engerlingen?‚.
Die besten Zeiträume für die Nematodenbekämpfung
Falls Sie mit Nematoden noch nicht vertraut sind, ist es nützlich zu wissen, dass wir damit mikroskopisch kleine Würmer meinen. Diese mikroskopisch kleinen Würmer kommen natürlich im Boden vor und ernähren sich von den Larven von Engerlingen und Wiesenschnaken. Diese Larven sind besonders im Frühjahr und Frühsommer aktiv. Aus den Eiern schlüpfen die jungen Larven von Engerlingen und Wiesenschnaken, die dann auf Nahrungssuche gehen. Wenn Sie in dieser Zeit Nematoden einsetzen, können Sie die Population von Engerlingen und Wiesenschnaken auf natürliche Weise kontrollieren und Ihren Rasen in einem Topzustand halten.
Darüber hinaus sind die Bodentemperaturen im Frühjahr und Frühsommer perfekt für den Einsatz von Nematoden. Die Nematoden sind bei Bodentemperaturen zwischen 10 und 20 Grad Celsius sehr aktiv und verdoppeln sich schnell. Dies sorgt dafür, dass die Nematoden in großer Zahl im Boden vorhanden sind und sich über eine größere Fläche ausbreiten können. Auf diese Weise haben Engerlinge und Wiesenschnaken keine Chance!
Probleme mit kahlen Stellen in deinem Rasen? Höchstwahrscheinlich sind Engerlinge die Übeltäter.
Mehr lesenSiehst du gelbe Stellen in deinem Rasen? Dann sind wahrscheinlich Engerlinge die Übeltäter.
Mehr lesenWarum sind Frühling und Frühsommer geeignet?
Inzwischen wissen Sie, dass der Frühling die Zeit für die Bekämpfung von Engerlingen und Wiesenschnaken ist. Das liegt daran, dass dies die Jahreszeit ist, in der die Larven aus ihren Eiern schlüpfen. Um es noch einfacher zu machen, haben wir unten noch einmal alle Gründe dafür aufgelistet:
- Wiesenschnaken und Wiesenschnaken schlüpfen im April aus ihren Eiern und beginnen, Pflanzenwurzeln zu fressen;
- Die Bodentemperatur ist zu dieser Jahreszeit optimal für die Aktivität und Vermehrung der Nematoden;
- Die Bekämpfung von Engerlingen vor dem Sommer verringert die Wahrscheinlichkeit eines Befalls in der Hochsaison;
- Vor der Hochsaison sind die Larven noch klein und anfällig, so dass sie leichter zu bekämpfen sind.
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Anleitung für die Freisetzung von Nematoden
Das Ausbringen von Nematoden gegen Engerlinge und Wiesenschnaken ist in nur drei Schritten erledigt. Denken Sie daran, dass die Nematoden am besten auf einem feuchten Rasen wirken und dass es am besten ist, sie morgens oder abends auszubringen, um UV-Licht zu vermeiden. Sobald Sie die Nematoden haben, mischen Sie sie in Eimern und verteilen Sie sie mit einer Gießkanne. Und denken Sie daran: Wiederholen Sie die Behandlung nach 2–3 Wochen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Benötigen Sie weitere Informationen? Lesen Sie die vollständige Anleitung zur Freisetzung von Nematoden.
Können Sie Nematoden gegen Engerlinge und Wiesenschnaken bei Regen freisetzen?
Viele Menschen denken, dass die Freisetzung von Nematoden nur bei trockenem Wetter möglich ist. Das ist nicht der Fall. Tatsächlich kann Regen sogar gut für die Ausbringung von Nematoden in Ihrem Rasen sein. Regen sorgt dafür, dass die Nematoden tiefer in den Boden eindringen, wodurch sie leichter mit den Larven von Engerlingen und Wiesenschnaken in Kontakt kommen können. Unser Tipp ist daher, den Garten feucht zu halten, sobald Sie Nematoden einsetzen. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass die Nematoden ihre Arbeit richtig machen können!



