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Insekten
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Die 10 größten Schädlinge in Deutschland

- Zuletzt aktualisiert 22 Februar 2025

Es geht den nützlichen Insekten in den Deutschland schlecht. Schadinsekten hingegen gibt es im Überfluss. Welche Schädlinge bereiten uns die größten Probleme? Wo sind diese Schädlinge zu finden, und warum? Wir haben es für dich herausgefunden.

Wann spricht man von einer Plage?

Die Anzahl der Insekten in den Deutschland nimmt leider seit Jahren ab. In unserem Blog über den Rückgang der Insekten haben wir die Ursachen ausführlich besprochen. Kurz zusammengefasst: Die wichtigsten Gründe sind der Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft und der Klimawandel. Durch diese Entwicklungen ziehen immer mehr Insekten in Städte und Dörfer, um dort zu überleben.

Die Insekten, die diesen Umzug aus offenen Gebieten überleben, können schnell zur Plage werden. Das liegt vor allem am Fehlen natürlicher Feinde, sodass sich die Populationen stark vermehren können. Zum Beispiel haben viele Menschen Probleme mit Nacktschnecken. Ihr natürlicher Feind ist der Igel, doch leider sieht man diesen in Dörfern und Städten kaum noch. Dadurch können sich die Nacktschnecken ungehindert ausbreiten und große Schäden verursachen.

Wenn Insekten schädlich oder lästig für Mensch oder Tier werden, spricht man von einer Plage. Wann genau handelt es sich um eine Plage?

  • Wenn Insekten Krankheiten auf Menschen oder (Haus-)Tiere übertragen (wie z. B. die Malariamücke).
  • Wenn Insekten Juckreiz oder Hautreizungen verursachen (wie z. B. die Eichenprozessionsspinner-Raupe).
  • Wenn Insekten Pflanzen befallen oder verschmutzen (wie z. B. Blattläuse).
  • Wenn Insekten Nutzpflanzen fressen oder beschädigen, die für den Verzehr bestimmt sind (wie z. B. Käfer).

Eine Plage tritt oft im Garten oder auf dem Rasen auf, kann aber auch im Haus vorkommen. Wenn Sie zum Beispiel Ameisen oder Nacktschnecken in Ihrem Zuhause haben, sind oft Essensreste die Ursache. Auch Zimmerpflanzen ziehen verschiedene Insekten an, wie zum Beispiel Trauermücken.

Die Top 10 der häufigsten Schadinsekten in Deutschland

Aaltjesonline hat eine Untersuchung zu den am häufigsten vorkommenden Schadinsekten in Deutschland durchgeführt. Außerdem haben wir analysiert, in welchen Provinzen die Plagen am stärksten sind. Die Ergebnisse sind in der obigen Abbildung dargestellt. Hier finden Sie weitere Informationen zu den zehn häufigsten Schadinsekten:

1. Ameisen

Ameisen stehen unangefochten an erster Stelle der häufigsten Schadinsekten in Deutschland. Das ist nicht verwunderlich, denn es wird geschätzt, dass auf jeden Menschen auf der Erde etwa eine Million Ameisen kommen. Sie sind nicht nur im Garten, sondern auch oft im Haus zu finden. Besonders in der Küche können Ameisen problematisch sein, da sie Bakterien auf Lebensmitteln hinterlassen. Zudem können sie beißen, und es ist natürlich unangenehm, sie überall herumlaufen zu sehen.

2. Fruchtfliegen

Fruchtfliegen – wer kennt sie nicht? Wahrscheinlich hatte jeder schon einmal mit ihnen zu tun. Sie treten vor allem im Sommer auf, da sie nur bei warmem Wetter überleben können. Ein Weibchen legt nur einmal Eier, allerdings bis zu 400 auf einmal! Diese Eier werden oft direkt auf Lebensmitteln abgelegt – ein unangenehmer Gedanke. Zudem verbreiten Fruchtfliegen verschiedene Schimmelpilze, die für Pflanzen schädlich sein können.

3. Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist ein relativ „neuer“ Schädling, der in den letzten Jahren massiv in Deutschland aufgetreten ist. Noch nicht jede Provinz ist stark betroffen, doch das wird sich voraussichtlich bald ändern. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können für Menschen und Tiere äußerst unangenehm sein. Ihre Brennhaare lösen sich und verbreiten sich in der Luft, was zu Hautreizungen und sogar Atemwegsinfektionen führen kann.

4. Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler sorgt seit 2010 für erhebliche Schäden in Deutschland und Belgien. Er befällt Buchsbäume in fast allen Teilen des Landes. Die Folgen sind abgestorbene Blätter, kahle Zweige und Gespinste. Wenn nichts gegen diesen Schädling unternommen wird, stirbt die Pflanze letztendlich ab.

5. Nacktschnecken

Nacktschnecken richten weltweit die größten Schäden an Pflanzen und Nutzpflanzen an. Besonders in Gärten sind sie schwer zu bekämpfen, da dort oft keine natürlichen Feinde vorhanden sind. Sie sind fast das ganze Jahr über aktiv und können somit große Probleme verursachen. Eine umweltfreundliche Möglichkeit zur Bekämpfung von Nacktschnecken ist der Einsatz von Nematoden.

6. Trauermücken

Trauermücken sind Schädlinge, die vor allem im Haus vorkommen. Sie lieben feuchte Blumenerde, in die sie ihre Eier ablegen. Diese kleinen schwarzen Fliegen werden oft mit Fruchtfliegen verwechselt. In Deutschland und Belgien gibt es mehr als 130 Arten von Trauermücken, die sich von den Wurzeln Ihrer Zimmerpflanzen ernähren. Haben Sie Probleme mit Trauermücken? Sehen Sie sich unsere Nematoden zur Bekämpfung von Trauermücken an.

7. Thripse

Thripse sind kleine, längliche Insekten mit Flügeln. Sie schaben die Oberfläche von Blättern auf und ernähren sich von den austretenden Pflanzensäften. Thripse und Spinnmilben werden oft miteinander verwechselt, da sie sehr ähnliche Schadbilder verursachen. Achten Sie also genau darauf.

8. Spinnmilben

Früher traten Spinnmilben hauptsächlich in Gewächshäusern oder Innenräumen auf, da sie warme Orte bevorzugen. Durch die Klimaerwärmung sieht man sie jedoch immer häufiger auch im Freien, wo sie Pflanzen befallen.

9. Engerlinge

Engerlinge sind der Albtraum für einen gepflegten, grünen Rasen. Wenn Sie kahle Stellen im Gras bemerken, haben Sie wahrscheinlich mit Engerlingen zu tun. Sie sind die Larven verschiedener Käferarten und an ihrem wurmartigen, oft C-förmig gekrümmten Körper zu erkennen. Glücklicherweise lassen sich Engerlinge und Wiesenschnakenlarven gut mit Nematoden bekämpfen.

10. Wiesenschnakenlarven

Wiesenschnakenlarven sind die Larven der Langbeinmücke. Ähnlich wie Engerlinge verursachen sie kahle Stellen im Rasen. Wenn Sie oft Vögel beobachten, die auf Ihrem Rasen picken, könnte dies ein Hinweis auf Wiesenschnakenlarven im Boden sein.

In welchen Provinzen treten die meisten Schadinsekten auf?

Schadinsekten leben in der Natur, daher ist es logisch, dass Provinzen mit viel Grün auch die meisten Plagen haben. Besonders betroffen sind die Provinzen Niedersachsen, Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Die Hauptgründe dafür sind die vielen Wälder, das viele Wasser (Mecklenburg-Vorpommern) und die landwirtschaftlichen Flächen.

Auch im Süden sind Schadinsekten weit verbreitet. Besonders Käferlarven wie Engerlinge sind hier ein großes Problem. Allerdings gibt es aus diesen Provinzen weniger Meldungen über Schädlingsplagen – und das hat einen Grund. In den nördlichen Provinzen hat die intensive Landwirtschaft in den letzten Jahren stark zugenommen. Intensive Landwirtschaft und Viehzucht führen zu geraden Parzellen, trockengelegten Gräben und überall dem gleichen Gras.

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